Forschung
Menschliche Kommunikation entsteht aus komplexen Wechselwirkungen zwischen Kognition, motorischer Steuerung sowie den physikalischen Prozessen der Sprachproduktion und -wahrnehmung. Unsere Forschung zielt darauf ab, diese Prozesse besser zu verstehen und computergestützte Methoden zu entwickeln, die die klinische Diagnostik und Rehabilitation unterstützen.
Unsere Arbeit konzentriert sich auf mehrere übergeordnete Ziele:
• Entwicklung quantitativer Modelle der Sprach- und Stimmproduktion
• Identifikation akustischer und physiologischer Marker von Kommunikationsstörungen
• Anwendung von Methoden des maschinellen Lernens zur Analyse von Sprache und Stimme
• Überführung computergestützter Ansätze in klinisch relevante Werkzeuge
Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ingenieurwissenschaft, Medizin und verwandten Wissenschaften möchten wir zu einem besseren Verständnis von Kommunikationsstörungen und deren Behandlung beitragen.
Ausgewählte Forschungsprojekte
Stimmumwandlung für die Verarbeitung pathologischer Sprache
Dieses laufende Forschungsprojekt untersucht Voice-Conversion-Verfahren zur Verarbeitung pathologischer Sprachsignale. Ziel ist die Entwicklung computergestützter Ansätze, die die Analyse und Verständlichkeit von Sprache bei Menschen mit Kommunikationsstörungen verbessern können.
Weitere Informationen:
FWF Research Radar
Objektive Differenzierung verschiedener Heiserkeitsformen
Dieses abgeschlossene klinische Forschungsprojekt untersuchte objektive Methoden zur Differenzierung perzeptiver Stimmqualitäten bei dysphonen Patient:innen. Ziel war es, die klinische, wahrnehmungsbasierte Beurteilung mit quantitativer Analyse von Akustik und Hochgeschwindigkeitsvideos zu verknüpfen, um die Zuverlässigkeit der Stimmdiagnostik zu verbessern.
Weitere Informationen:
FWF Research Radar